Auszeichnungen

2016 - Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2016"

Den Oscar im Klimaschutz: Kooperationsprojekt – Brikettfabrik „Louise“ als außerschulischer Lernort
Zum Erhalt der ehemaligen Brikettfabrik „Louise“ als außerschulischer Lernort zur Vermittlung von Klima- und Energiethemen hat die Stadt Uebigau-Wahrenbrück weitreichende regionale Netzwerke und Partnerschaften auf- und ausgebaut. Es wurde ein Begegnungs- und Lernort geschaffen, an dem Menschen aller Generationen aktuelle und historische Themen rund um Klimaschutz, Energie und Ressourcen erfolgreich vermittelt werden.

 

2016 - Praxisbeispiel der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums und des Deutschen Instituts für Urbanistik

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und Initiativen wird die alte Brikettfabrik „LOUISE“ als außerschulischer Lernort für Themen rund um Energie, Klima und Ressourcen genutzt. Ausgezeichnet als Praxisbeispiel durch im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative und des Difu.

 

2014 - Menschen und Erfolge

Bundesbauministerin Hendricks hat Preisträger des Wettbewerbs "Menschen und Erfolge“ 2014 aus Bürgerschaftliches Engagement für Orte der Kultur und Begegnung im ländlichen Raum geehrt. Das Projekt „Tradition trifft Innovation – Brikettfabrik Louise als außerschulischer Lernort für Groß & Klein“ ist mit einer Anerkennung von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks am 1. Oktober 2014 in Berlin ausgezeichnet worden. Unter den 626 Einsendungen wurden neun Preise und acht Anerkennungen verliehen. Die Anerkennung ist mit einer Prämie von 500 Euro verbunden, die weiter in die Bildungslandschaft der Louise investiert werden. Mit der Unterstützung des Landkreises Elbe-Elster und der Energieregion Lausitz-Spreewald konnte sich das Gemeinschaftsprojekt mit zahlreichen teils ehrenamtlichen Akteuren an der Brikettfabrik Louise etablieren und sich in der Region einen Namen machen. Seit 2011 zeichnet der Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ als Teil der „Initiative Ländliche Infrastruktur“ jährlich Projekte aus, die zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur im weitesten Sinne beitragen und dem Gemeinwohl zu Gute kommen. Der Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ 2014 ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit den Partnern Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB), Deutscher Landkreistag (DLT), Deutscher Bauernverband (DBV), Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sowie Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) und Bundesverband der gemeinnützigen Landgesellschaften (BLG).

 

2013 - Energie-Kommune Uebigau-Wahrenbrück

Die Agentur für erneuerbare Energien hat Uebigau-Wahrenbrück als „Energie-Kommune“ auszeichnet. „Mit der Auszeichnung als „Energie-Kommune“ wird das Engagement der Stadt gewürdigt, die Bürgerinnen und Bürger umfassend über die Energiewende zu informieren. Uebigau-Wahrenbrück leistet damit einen hervorragenden Beitrag zur Akzeptanz für die zahlreichen Herausforderungen, die sich aus dem Umbau der Energieversorgung ergeben. Besonders erfreulich ist, dass dafür ein generationsübergreifender Ansatz gewählt worden ist, denn der Veranstaltungsort LOUISE dient nicht nur der Vermittlung von
Informationen zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, sondern auch als Lernort für Kita-Erzieherinnen. Uebigau-Wahrenbrück leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie des Landes.“ Mit dem Titel „Energie-Kommune“ würdigt die Agentur für erneuerbare Energien vorbildlich kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Informationsportal im Internet ausführlich vor.

 

2010 - Deutschland – Land der Ideen - Ausgewählter Ort 2010

Die Klimaakademie des Freundeskreises Technisches Denkmal Brikettfabrik „Louise“ im OT Domsdorf der Stadt Uebigau-Wahrenbrück gehört zu den Preisträgern des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbes „365 Orte im Land der Ideen“. Deutschland ist ein ideenreiches Land, das will der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ sichtbar machen. Er bietet kreativen Köpfen aus ganz Deutschland eine Bühne für ihre innovativen Projekte. Ziel des Wettbewerbs ist es, mit konkreten Projekten Antworten auf drängende Fragen der Zukunft zu geben.

 

2008 - Innovativer Energieort

Die Stadt Uebigau-Wahrenbrück hat es geschafft. Aus zehn Städten und Amtsgemeinden der Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz, die sich am Wettbewerb um den Titel "Innovativer Energieort" beworben hatten, wurden von der Jury vier ausgewählt, darunter auch Uebigau-Wahrenbrück. Verbunden mit dem Titel ist die Finanzierung einer Machbarkeitsstudie mit Mitteln aus dem Topf des Aufbau-Ost-Ministeriums. In Uebigau-Wahrenbrück geht es um die energetische Sanierung der Grundschule in Wahrenbrück. Dazu gehört auch die effektive Ausnutzung der Holzhackschnitzelanlage. "Nach der Sanierung würden 450 Kilowatt (kW) für andere Zwecke zur Verfügung stehen", kündigte Bürgermeister Andreas Claus (parteilos) an. Derzeit blieben schon etwa 250 kW ungenutzt. Die Energie könnte beispielsweise für die Wärmeversorgung der Verwaltungsgebäude verwendet werden. Außerdem wäre der Aufbau eines Nahwärmenetzes denkbar, das dann auch privaten Interessenten angeboten werden könnte. "Im Zuge der stetig steigenden Energiepreise ist ein Umdenken hin zur dezentralen Energieerzeugung an der Zeit", so Claus. Außerdem könne man Synergieeffekte aus vorhandenen Potenzialen nutzen wie beispielsweise die Biogasanlage in Bönitz. Außerdem wären zwei weitere Anlagen in Uebigau und Wahrenbrück denkbar. Auch die Einbindung von Agrargenossenschaften in der Region dürfe bei dieser Thematik nicht außen vor bleiben. Rohstoffe, die nicht für die Nahrungsmittelproduktion benötigt werden, könnten auch für die Energieerzeugung genutzt werden. Mit einer Machbarkeitsstudie wäre der erste Schritt getan. Dann müsse es an die Erschließung von Finanzierungsquellen gehen. "Keiner hat was davon, wenn wir ein Konzept haben, das dann nur in der Schublade liegt", so Andreas Claus. Der Wettbewerb "Innovative Energieorte" wurde von der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald initiiert. "Mit dem Projekt wollen wir neue Chancen in den ländlichen Raum bringen", so Carsten Maluszak, Leiter der Regionalen Planungsgemeinschaft. Der ländliche Raum sei mit dem Aufwind der erneuerbaren Energien zu einem bedeutenden Standortfaktor geworden. Eine fördernde Begleitung der Projekte sei auch über das Jahr 2008 hinaus denkbar.

 

2000 - Energie-Außenstandort der EXPO Hannover